2 Dächer. 2 Solarprojekte. Jetzt fehlt nur noch grünes Licht!

Liebes Mitglied,

zwei neue kommunale Solaranlagen sind zum Greifen nah: Die Dächer sind geprüft, die Energieverbräuche berechnet und die Vertragsentwürfe vorbereitet. Seit Monaten arbeiten wir intensiv daran, unsere ersten Photovoltaikanlagen auf Gebäuden der Samtgemeinde zu verwirklichen.

Wir haben vermessen, gerechnet, technische Fragen geklärt und gemeinsam mit Fachleuten tragfähige Konzepte entwickelt. Jetzt fehlen noch einige formale Schritte. Sind diese erledigt und die Verträge unterzeichnet, könnte es schon wenige Wochen später mit dem Bau losgehen.

Projekt 1: fast 50 Prozent Solarstrom

Für die erste geplante Anlage sind die Anforderungen von Denkmalbehörde und Kommunalaufsicht geklärt. Die positiven mündlichen Rückmeldungen liegen vor; nun warten wir auf die schriftlichen Bestätigungen.

Unser Vertragsangebot hat die Samtgemeinde bereits erhalten. Es bildet die Grundlage für die abschließenden Verhandlungen über die Nutzung des Daches, die Ausstattung der Anlage und die Lieferung des erzeugten Stroms.

Das Besondere: Nach unseren Berechnungen könnte künftig fast die Hälfte des Strombedarfs dieses kommunalen Gebäudes direkt durch Sonnenenergie vom eigenen Dach gedeckt werden. Regional erzeugt, verlässlich kalkulierbar und ohne eigene Investition der Samtgemeinde in die PV-Anlage.

Projekt 2: Sonnenstrom für mehrere Gebäude

Auch bei der zweiten geplanten Anlage sind wir ein gutes Stück weiter. Gemeinsam mit einem ortsansässigen Installationsbetrieb haben wir das deutlich größere Dach besichtigt, die Elektroanlage geprüft und die Energieverbräuche ausgewertet. Auch hierfür liegt ein Vertragsentwurf vor.

Diese Anlage eröffnet eine besonders spannende Perspektive: Solarstrom, der nicht direkt im Gebäude benötigt wird, könnte weitere kommunale Gebäude mitversorgen. So würde aus einem einzelnen Dach ein kleines lokales Versorgungsnetz – mit Sonnenenergie aus Bürgerhand.

Was jetzt noch fehlt

Bevor wir die Projekte umsetzen können, muss die Samtgemeinde Mitglied unserer Genossenschaft werden und einen Genossenschaftsanteil in Höhe von 250 Euro erwerben. Die politische Zustimmung dazu wurde bereits Ende September beschlossen. Jetzt fehlt nur noch die abschließende Genehmigung der Kommunalaufsicht und die tatsächliche Überweisung der 250 Euro, damit der Beitritt rechtssicher vollzogen ist.

Wir sind deshalb zuversichtlich: Aus monatelanger Planung könnten schon bald zwei konkrete Bürgerenergieprojekte werden. Projekte, die der Samtgemeinde wirtschaftlich attraktiven Solarstrom bieten, das Klima schützen und unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern – vollständig finanziert und umgesetzt von unserer Genossenschaft.

Wir sind bereit. Jetzt braucht es grünes Licht – und dann kann es losgehen!

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